1. Relativ hoher Platzbedarf (Wandstärke der Primärteile min.0,3 MM, Sekundärteile min. 0,5 MM und für die Verblendung min. 1,6 MM). Das macht in der Summe für den Zahn einen Platzbedarf von Gesamt: ca. 2,5 MM im Verblendbereich. Aus diesem Grund sind vollverblendete Teleskope optisch nicht zu vertreten, denn das hat zur Folge das die Doppelkronen häufig überkonturiert sind. Besonders gefährdet sind hier die Frontzähne und die Eckzähne. Das Beschleifen der Zähne ist gerade bei jüngeren Patienten (relativ große Pulpa) eher problematisch. Weniger Probleme entstehen hingegen bei älteren Patienten oder wenn die Zähne bereits vorher überkront waren, also schon verstärkt Sekundärdentin gebildet wurde, oder die Pulpa sich bereits zurückgezogen hat.

2. Bei Doppelkronen ist nur die Kunststoffverblendung indiziert, weil durch die minimierte Wandstärke der Außenteleskope elastische Verformungen nicht auszuschließen sind und keramische Verblendung abplatzen würden.

3. Ankerzähne können unter Umständen überlastet werden, ganz besonders wenn die klinischen Kronen durch gegossene Stiftaufbauten oder durch plastische Aufbauten repariert wurden. Bei wurzelkanalbehandelten Zähnen, dessen gesamte klinische Krone aufgebaut wurde, ist deshalb ein Teleskop nur noch in Ausnahmefällen indiziert. Auch ist eine parodontale Überlastung möglich, deshalb ist es sehr wichtig die Zahnsubstanz durch eine Röntgenaufnahme zu überprüfen.